Der Führerstand sieht normaler aus als die ursprüngliche Version, die abgerundete Kanten aufwies. Wegen des langen, sonst steifen Radstands hatte die Lok Beugniot-Hebel zwischen den Achsen, um eine Achsverstellung in den Kurven zu erlauben. Wie die funktionierten, weiß ich aber auch nicht.
Die Achsen sind seitenverschiebbar. Der Beugniot-Hebel ist drehbar am Rahmen gelagert und die Achse hat einen Art Stahlmantel, in dem der Hebel beweglich eingesteckt ist. Drückt sich z.B. die erste Achse in der Kurve nach außen, so hebelt diese durch den Beugniot-Hebel die zweite Achse nach innen. Es sind jeweils die erste mit der zweiten und die dritte mit der vierten Achse gekuppelt. So ergibt sich ein guter Sinuslauf in den Kurven. Die Kuppelstangen sind ebenfalls auf den Kuppelzapfen verschiebbar um Spannungen zu vermeiden.
@@johannsebastian4119 Vielen Dank der Aufklärung! Es funktioniert also wie seinerzeit das Krauß-Helmholtz-Gestell. Interessant, dass wir aktuell nicht mehr so auf Achsverschiebung sondern -verdrehung achten.
90 Liter Hubraum auf 8 Zylinder in Reihe haben entsprechend Sound. Der Schalldämpfer der Lok ist aus Platzgründen eigentlich zu klein und gegenüber der G1300BB/V100PA sitzt der Abgasschacht nicht außen am Führerhaus, sondern innen. Außerdem ist er mit 750 1/min ein Mittelschnelläufer. MAK MA 301. Unzerstörbar auch nicht. Jedenfalls mögen die Motoren ein zu schnelles zurücknehmen der Leistung nicht und der junge Mann im Film macht es genau richtig. Mit Gefühl und Hirn. Die perfekte Einstellung der 8 einzelnen Einspritzpumpen ist sehr wichtig. Auch der Turbolader VTR 250 von BBC ist ein wichtiges Kriterium, da er über eine Eigenschmierung verfügt und Lagerschäden schnell auftreten können bei 22500 1/min. Auch die separat angetriebene Ölpumpe für die Verlustschmierung der Kipphebel bedarf immer wieder mal einer Kontrolle so wie auch die Wollfäden, die das Öl zu den Kippheln leiten. Schiffsdiesel halt. Wartung und Pflege und ein gutes Gehör sind erforderlich. Kann man nicht mit einem modernen Motor vergleichen. Auch die Druckluftstartanlage ist nicht zu vernachlässigen.
@@bandit8720 Beleidigungen sind in unserem Land leider Normal. Selbstverständlich kann immer jeder Modelleisenbahner mehr Erfahrung aufweisen. Der junge Lokführer macht seine Sache sehr gut.
Da ist er! 😂
05:45 Schaut mal auf den Sicherungsposten. Der fand das sicher nicht so toll das er laufen musste😅
Was Fahrt er auch mit voller Länge und full Speed über den Übergang 😂
@@Almighty_Loaf Normalerweise nimmt man den Posten in der Mitte der Strasse wieder auf.
Der Führerstand sieht normaler aus als die ursprüngliche Version, die abgerundete Kanten aufwies. Wegen des langen, sonst steifen Radstands hatte die Lok Beugniot-Hebel zwischen den Achsen, um eine Achsverstellung in den Kurven zu erlauben. Wie die funktionierten, weiß ich aber auch nicht.
Die Achsen sind seitenverschiebbar. Der Beugniot-Hebel ist drehbar am Rahmen gelagert und die Achse hat einen Art Stahlmantel, in dem der Hebel beweglich eingesteckt ist. Drückt sich z.B. die erste Achse in der Kurve nach außen, so hebelt diese durch den Beugniot-Hebel die zweite Achse nach innen. Es sind jeweils die erste mit der zweiten und die dritte mit der vierten Achse gekuppelt. So ergibt sich ein guter Sinuslauf in den Kurven. Die Kuppelstangen sind ebenfalls auf den Kuppelzapfen verschiebbar um Spannungen zu vermeiden.
@@johannsebastian4119 Vielen Dank der Aufklärung! Es funktioniert also wie seinerzeit das Krauß-Helmholtz-Gestell. Interessant, dass wir aktuell nicht mehr so auf Achsverschiebung sondern -verdrehung achten.
So möchte man reisen , in alten urigen Wagons auch wenn es nicht das bequemste ist und entschleunigt !
So win Langsamläufer ist bestimmt unzerstörbar.
Aber waurm sollte der lauter sein als ein Schnellläufer oder was ist da gemeint.
90 Liter Hubraum auf 8 Zylinder in Reihe haben entsprechend Sound. Der Schalldämpfer der Lok ist aus Platzgründen eigentlich zu klein und gegenüber der G1300BB/V100PA sitzt der Abgasschacht nicht außen am Führerhaus, sondern innen. Außerdem ist er mit 750 1/min ein Mittelschnelläufer. MAK MA 301.
Unzerstörbar auch nicht. Jedenfalls mögen die Motoren ein zu schnelles zurücknehmen der Leistung nicht und der junge Mann im Film macht es genau richtig. Mit Gefühl und Hirn.
Die perfekte Einstellung der 8 einzelnen Einspritzpumpen ist sehr wichtig. Auch der Turbolader VTR 250 von BBC ist ein wichtiges Kriterium, da er über eine Eigenschmierung verfügt und Lagerschäden schnell auftreten können bei 22500 1/min. Auch die separat angetriebene Ölpumpe für die Verlustschmierung der Kipphebel bedarf immer wieder mal einer Kontrolle so wie auch die Wollfäden, die das Öl zu den Kippheln leiten. Schiffsdiesel halt. Wartung und Pflege und ein gutes Gehör sind erforderlich. Kann man nicht mit einem modernen Motor vergleichen.
Auch die Druckluftstartanlage ist nicht zu vernachlässigen.
Lade die gesamte DVD rauf, wäre besser
darf der rotzlöfel schon eine lok fahren?
? Was nicht in Ordnung bei dem jungen Kollegen?
Na und ich bin schon mit 12 Jahren Br 50 und VT 98 gefahren. P.s. Autofahren hab ich mit 10 auf einem Fiat/Stery500 gelernt.
Was für ein "hohler"Kommentar!
@@bandit8720 Beleidigungen sind in unserem Land leider Normal. Selbstverständlich kann immer jeder Modelleisenbahner mehr Erfahrung aufweisen.
Der junge Lokführer macht seine Sache sehr gut.