Der Wind war ja auflandig, aber kam leicht von links im Bild. Deshalb wäre ich vorwärts so weit wie möglich in die Boxengasse reingefahren und hätte den Liegeplatz dann rückwärts" gegen den Wind" stabil im Bogen angesteuert. Am Heck hätten 2 Crewmitglieder die beiden Achtersprings beim Passieren über die Poller gelegt und dann hätte die Yacht ganz sötje durch kontrolliertes Fieren der Springs( über die Klampen geführt, nicht aus der Hand) bis zum Steg ran"dampfen" können.
Hallo Peter, ich stimme Dir zu: natürlich sollte ein Manöver so einfach wie möglich sein - noch wichtiger ist aber: so SICHER wie NÖTIG. Hier wurden Manöver trainiert, die auch bei starken Winden funktionieren, daher sieht es natürlich "übertrieben" aus. VG, Michael
Hallo Volker, rückwärts gegen den Wind ist immer eine gute Option! Das "Randampfen" in die beiden Achterleinen ist ebenfalls eine gute Idee - dafür müssen die Leinen allerdings auch lang genug sein, damit die Yacht bis zum Steg kommen kann. Das war hier nicht der Fall. Hier wurden Manöver trainiert, die auch bei starken Winden funktionieren sollen, daher sieht es natürlich "übertrieben" aus. Ziel ist es bei meinen Trainings, dass die Yacht "jeden Zentimeter" unter Kontrolle ist. Herzlichen Gruß, Michael
Wieder ein sehr gutes Video von dir! Ich kenne den Hafen sehr gut. Die Gasse ist sehr eng und viel weiter nach rechts aus dem Bild geht es nicht mehr. Gerade das Auslaufen aus der Box ist sehr anschaulich.
Die Videos sind sehr hilfreich, danke. Frage hier: gab es wirklich nur eine einzige Leine Achterklampe-Dalbe-Mittelklampe? Es sieht eher so aus (8:15 min), als ob zwei separate Leinen gelegt wurden, je eine von der Achter- und der Mittelklampe zum Dalben. Es werden auch zwei einzelne Leinen von den beiden an diesen Klampen stehenden Crewmitgliedern eingeholt.
Hallo Jonas, es sieht tatsächlich so aus, als ob (bei 08:15) auf StB eine Achterleine eingeholt wird. Beim Reinfahren war jedoch definitiv keine Achterleine/-spring auf StB vorhanden, denn sonst wäre die Yacht in einer stabilen Position gewesen. Es ist jedoch denkbar, dass eine StB-Leine später über den Dalben gelegt worden ist; leider kann ich das jetzt nicht mehr genau sehen. VG, Michael
Hallo und danke mal wieder. Mir würde noch eine weitere Option einfallen um die Yacht wieder auszurichten. Vorspring auf vordere oder Mittelklampe auf den Dalben auf der BB (LUV) Seite und vorwärts eindampfen und sobald sie gerade ist rückwärts fahren. Spricht was dagegen?
Hallo Sascha, Du hast völlig recht - auch das ist eine vernünftige Möglichkeit, um die Yacht sicher auf Position zu halten und Zeit zu gewinnen! VG, Michael
Eine Frage als Anfänger: Wäre es denkbar (falls keine Dalben vorhanden; z.B wie in Kroatien) dass man stattdessen eine Klampe eines Nachbarbootes nutzt - sofern es vom Nachbar erlaubt wird, oder würde das nicht funktionieren ....
Sofern der Nachbar damit einverstanden ist.... Leider kann ich Deine Frage nicht "einfach" beantworten, da ich nicht weiß, auf welche exakte Situation Du dich beziehst. Beim ABlegen brauche ich die Nachbarlieger i.d.R. nicht, da ich in BEIDE Achterleinen eindampfe. Damit kann ich die Yacht zentimetergenau kontrolliert bewegen. Sollte die Yacht dabei vertreiben, so muss ich MEHR Gas geben (weil der Windeinfluss zu stark ist). Den entstehenden größeren Druck in den Leinen kann ich ausgleichen durch mehr Reibung über die Klampe (Ich lege die Leine nochmal über die Klampe). Falls der Hafen sehr eng ist und ich den Bug wirklich gegen den Wind drehen "muss", so könnte in dem Fall eine Mittelspring aushelfen, die ich über eine Klampe der Nachbaryacht (mit Erlaubnis!) lege. Besser wäre es jedoch, den Wind als Freund zu nutzen und die Drehbewegung unterstützen zu lassen... Beim ANlegen wirst Du Schwierigkeiten haben, beide Achterleinen an Nachbarlieger gleichzeitig zu übergeben. Nur, wenn Du in BEIDE Achterleinen eindampfst, liegt die Yacht stabil. Ich würde stattdessen die Leeseite meiner Yacht sehr gut (vermutlich mit allen Fendern) schützen und mich an der Yacht in Lee gezielt anlehnen, um Zeit für die Achterleinen zu gewinnen... Wenn Du möchtest, rufe mich einfach mal an. VG, Michael
Ich habe von Yachting keine Ahnung, mir stellst sich die Frage, wie man überhaupt dazu kommt, bei einem solchen Seitenwind und einer Box die nur wenige Zentimeter breiter ist als das Boot ist, sich da reinquetschen zu wollen? Ist das "normal"?
Ja, das ist normal. Wie überall, ist Platz wertvoll. Je weniger davon "verschwendet " wird, desto mehr Yachten können untergebracht werden und Miete (Liegegebühr) zahlen... Daher sind die meisten Häfen ziemlich eng..
Hallo, diese Übungen gehören zum Hafentraining 2.0; beim 1.0 fahren wir nicht direkt in die Box ein, sondern trainieren sicherere Manöver. Hier erfährst Du mehr: sporedo.de/intensiv-hafentrainings-in-holland/ Herzlichen Gruß, Michael
Die Schokoladenseite der Yacht war Steuerbord. Natürlich hätte der Skipper auch nach StB fahren können - das wäre leichter gewesen, weil der Wind die Drehbewegung unterstützt hätte. In diesem Fall jedoch handelte es sich um ein Training, bei dem unterschiedliche Techniken durchgeführt wurden. Hier sollte einerseits die Wirkung von Hebeltechniken vermittelt werden und andererseits wollte der Trainer nach Verlassen der Box nach Bb nur ca. 50 Meter fahren, die Yacht aufstoppen und das Manöver direkt wiederholen lassen. VG, Michael
Tolles Video - dazu sollten die Leinenbediener auch entsprechend trainiert und motiviert sein. Mit Kaffeeseglern wäre ich vorwärts in die Box gefahren. Mich juckt es dein gezeigts Manöver auszuprobieren und meinen 'Badegäste' ein bischen sinnstiftende Seemanschaft zukommen zu lassen.
Probiere die Manöver wirklich mal aus - das macht Spaß und schult ungemein. Bei meinen Hafentrainings erlebe ich immer wieder, wie überrascht die Teilnehmer sind, wenn sie merken, wie einfach im Grunde diese Manöver sind. VG, Michael
Hallo Andreas, viele der Teilnehmer meiner Hafentrainings haben das genauso gesehen, Andreas. Auch ich hatte das lange Zeit einfach so angenommen und mir allerdings keine Gedanken dazu gemacht. Es war einfach "selbstverständlich", weil alles es machten. Inzwischen weiß ich: das rückwärtige Anlegen bietet - sofern überhaupt möglich - viele Vorteile: - es ist EINFACHER - u.a. deshalb, weil der Skipper ca. 80 cm vom Heck entfernt steht und so die Geschwindigkeit und das Verhalten der Yacht hervorragend einschätzen kann. - es ist SICHERER beim Verlassen der Yacht (sofern der Steg in der richtigen Höhe ist) - es bedarf keiner "Sprünge" - es ist auch beim Ablegen viel einfacher, weil ich in beide Achterleinen ganz einfach und kontrolliert eindampfen kann. Selbstverständlich üben wir bei den Hafentrainings ALLE Manöver - also auch das Vorwärts-in-die-Box-fahren; denn im Zweifel muss ich eben auch Alternativen beherrschen. VG, Michael
Hallo Stefan, die Boxen sind zwar eng - aber nicht "zu" eng. Die Yachten passen immer noch gut rein. Man muss allerdings auf beiden Seiten vor dem Passieren der Dalben die Fender an Deck legen, denn sonst klappt es nicht. Kurzum: hervorragende Trainingsbedingungen! VG, Michael
Ich schätze deine Videos, da ich selbst den SBF gerade mache, aber irgendwas scheint mit deiner Erdung in Punkto Mikro diesmal nicht zu stimmen... dieser Brummton nervt ;-)
Daar ben ik heel blij om@@sporedo-skippertipps Als je weet wat ik af en toe aan schade gevallen krijg te zien aan aan onze verhuur schepen, dan wordt je niet vrolijk.
Dat kan ik me goed voorstellen! En dat is precies waarom ik jaren geleden dit UA-cam-kanaal heb opgezet: De tips moeten ongelukken helpen voorkomen... Helaas versta ik geen Nederlands - ik hoop dat de Deepl vertaling klopt... ;-)
Anlegeprobleme bei 3Bft ?? Gehts noch ? OK wohl nur für ABSOLUTE Neulinge ist dieses Video gedacht. PS Ich kenne den Hafen seit den 90er und kenne viele andere andere deutlich engere. Frage: warum muss hier mit dem heck angelegt werden ? Thema Abdrifft, hier scheint mal wieder die geringere Lateralfläche der sogenannten modernen Yachten ein Problem zu sein. Fender mit den Dalben verhakt, Sorry lach mich schlapp, oberster Grundsatz. ganz ehrlich, ist das Video für Schüler ? Dann OK.
Hallo, danke für Dein Feedback - auch wenn ich nicht zu 100 Prozent mit Deiner Analyse übereinstimme. Fehler passieren - sogar bei optimalen Bedingungen - und das ist nur menschlich. Auch Profis sind davor nicht gefeit... Das Ziel meines Kanals - und auch meiner Trainings - ist es, den Skippern ihre Ressourcen bewusst zu machen. Daher analysiere ich Hafenmanöver - denn auch von "suboptimalen" Manövern kann man gut lernen. Hier in diesem Beispiel muss man nicht mit dem Heck anlegen - es ist sogar im Grunde gar nicht erwünscht, da das Ruderblatt bei schlechten Bedingungen aufsetzen und so beschädigt werden könnte. Trotzdem üben wir selbstverständlich auch solche Manöver. Daher sehe ich überhaupt keinen Grund, sich darüber "schlapp" zu lachen. VG, Michael
Danke für die Antwort, schlapp lachen tut ich wirklich nicht, hatte ja auch geschrieben wohl für Anfänger, welche mit dem Informativen Video sicher viele hilfreiche Tipps bekommen. Trotzdem bin ich der Meinung das die geringere Lateralfläche zusammen mit den fast nur noch verbauten Saildrive statt Rudernaher Welle das manövrieren im Hafen nicht leichter machen.@@sporedo-skippertipps
Super Video, super Fall! Er erklärt uns, was zu tun ist, wenn eben etwas (oder alles) nicht nach Plan läuft, bravo Michael, super gemeistert
Danke Pawel.
Sehr gutes Video mit toller Erklärung!! 😊
Vielen Dank für Dein Feedback. Das freut mich!
Herzlichen Gruß,
Michael
Der Wind war ja auflandig, aber kam leicht von links im Bild. Deshalb wäre ich vorwärts so weit wie möglich in die Boxengasse reingefahren und hätte den Liegeplatz dann rückwärts" gegen den Wind" stabil im Bogen angesteuert. Am Heck hätten 2 Crewmitglieder die beiden Achtersprings beim Passieren über die Poller gelegt und dann hätte die Yacht ganz sötje durch kontrolliertes Fieren der Springs( über die Klampen geführt, nicht aus der Hand) bis zum Steg ran"dampfen" können.
hätte ich auch so gemacht.
genau, so einfach wie möglich! Nicht so viel Theater.
Hallo Peter,
ich stimme Dir zu: natürlich sollte ein Manöver so einfach wie möglich sein - noch wichtiger ist aber: so SICHER wie NÖTIG.
Hier wurden Manöver trainiert, die auch bei starken Winden funktionieren, daher sieht es natürlich "übertrieben" aus.
VG,
Michael
Hallo Volker,
rückwärts gegen den Wind ist immer eine gute Option!
Das "Randampfen" in die beiden Achterleinen ist ebenfalls eine gute Idee - dafür müssen die Leinen allerdings auch lang genug sein, damit die Yacht bis zum Steg kommen kann. Das war hier nicht der Fall.
Hier wurden Manöver trainiert, die auch bei starken Winden funktionieren sollen, daher sieht es natürlich "übertrieben" aus. Ziel ist es bei meinen Trainings, dass die Yacht "jeden Zentimeter" unter Kontrolle ist.
Herzlichen Gruß,
Michael
Ich war ganz stolz, dass ich mir das auch so gedacht habe und dann von dir gelesen habe.
Dankeschön für das Video. Sehr hilfreich.
Schön, dass es Dir gefällt, Chris!
Wieder ein sehr gutes Video von dir! Ich kenne den Hafen sehr gut. Die Gasse ist sehr eng und viel weiter nach rechts aus dem Bild geht es nicht mehr. Gerade das Auslaufen aus der Box ist sehr anschaulich.
Vielen Dank, Dirk, für Dein Feedback!
Herzlichen Gruß,
Michael
Die Videos sind sehr hilfreich, danke. Frage hier: gab es wirklich nur eine einzige Leine Achterklampe-Dalbe-Mittelklampe? Es sieht eher so aus (8:15 min), als ob zwei separate Leinen gelegt wurden, je eine von der Achter- und der Mittelklampe zum Dalben. Es werden auch zwei einzelne Leinen von den beiden an diesen Klampen stehenden Crewmitgliedern eingeholt.
Hallo Jonas,
es sieht tatsächlich so aus, als ob (bei 08:15) auf StB eine Achterleine eingeholt wird. Beim Reinfahren war jedoch definitiv keine Achterleine/-spring auf StB vorhanden, denn sonst wäre die Yacht in einer stabilen Position gewesen.
Es ist jedoch denkbar, dass eine StB-Leine später über den Dalben gelegt worden ist; leider kann ich das jetzt nicht mehr genau sehen.
VG,
Michael
Hallo und danke mal wieder. Mir würde noch eine weitere Option einfallen um die Yacht wieder auszurichten. Vorspring auf vordere oder Mittelklampe auf den Dalben auf der BB (LUV) Seite und vorwärts eindampfen und sobald sie gerade ist rückwärts fahren. Spricht was dagegen?
Hallo Sascha, Du hast völlig recht - auch das ist eine vernünftige Möglichkeit, um die Yacht sicher auf Position zu halten und Zeit zu gewinnen!
VG,
Michael
Eine Frage als Anfänger: Wäre es denkbar (falls keine Dalben vorhanden; z.B wie in Kroatien) dass man stattdessen eine Klampe eines Nachbarbootes nutzt - sofern es vom Nachbar erlaubt wird, oder würde das nicht funktionieren ....
Sofern der Nachbar damit einverstanden ist....
Leider kann ich Deine Frage nicht "einfach" beantworten, da ich nicht weiß, auf welche exakte Situation Du dich beziehst.
Beim ABlegen brauche ich die Nachbarlieger i.d.R. nicht, da ich in BEIDE Achterleinen eindampfe. Damit kann ich die Yacht zentimetergenau kontrolliert bewegen. Sollte die Yacht dabei vertreiben, so muss ich MEHR Gas geben (weil der Windeinfluss zu stark ist). Den entstehenden größeren Druck in den Leinen kann ich ausgleichen durch mehr Reibung über die Klampe (Ich lege die Leine nochmal über die Klampe).
Falls der Hafen sehr eng ist und ich den Bug wirklich gegen den Wind drehen "muss", so könnte in dem Fall eine Mittelspring aushelfen, die ich über eine Klampe der Nachbaryacht (mit Erlaubnis!) lege.
Besser wäre es jedoch, den Wind als Freund zu nutzen und die Drehbewegung unterstützen zu lassen...
Beim ANlegen wirst Du Schwierigkeiten haben, beide Achterleinen an Nachbarlieger gleichzeitig zu übergeben. Nur, wenn Du in BEIDE Achterleinen eindampfst, liegt die Yacht stabil.
Ich würde stattdessen die Leeseite meiner Yacht sehr gut (vermutlich mit allen Fendern) schützen und mich an der Yacht in Lee gezielt anlehnen, um Zeit für die Achterleinen zu gewinnen...
Wenn Du möchtest, rufe mich einfach mal an.
VG,
Michael
Ich habe von Yachting keine Ahnung, mir stellst sich die Frage, wie man überhaupt dazu kommt, bei einem solchen Seitenwind und einer Box die nur wenige Zentimeter breiter ist als das Boot ist, sich da reinquetschen zu wollen? Ist das "normal"?
Ja, das ist normal.
Wie überall, ist Platz wertvoll.
Je weniger davon "verschwendet " wird, desto mehr Yachten können untergebracht werden und Miete (Liegegebühr) zahlen... Daher sind die meisten Häfen ziemlich eng..
Hallo, ist das hier ein Hafentraining 1.0 oder 2.0? Viele Grüße
Hallo,
diese Übungen gehören zum Hafentraining 2.0; beim 1.0 fahren wir nicht direkt in die Box ein, sondern trainieren sicherere Manöver.
Hier erfährst Du mehr:
sporedo.de/intensiv-hafentrainings-in-holland/
Herzlichen Gruß,
Michael
ich wär am Ende nach Steuerbord rausgefahren, um dann rückwärts gegen den Wind anzufahren. Wo hat die Yacht die Schokoladenseite?
Die Schokoladenseite der Yacht war Steuerbord.
Natürlich hätte der Skipper auch nach StB fahren können - das wäre leichter gewesen, weil der Wind die Drehbewegung unterstützt hätte.
In diesem Fall jedoch handelte es sich um ein Training, bei dem unterschiedliche Techniken durchgeführt wurden.
Hier sollte einerseits die Wirkung von Hebeltechniken vermittelt werden und andererseits wollte der Trainer nach Verlassen der Box nach Bb nur ca. 50 Meter fahren, die Yacht aufstoppen und das Manöver direkt wiederholen lassen.
VG,
Michael
Tolles Video - dazu sollten die Leinenbediener auch entsprechend trainiert und motiviert sein. Mit Kaffeeseglern wäre ich vorwärts in die Box gefahren. Mich juckt es dein gezeigts Manöver auszuprobieren und meinen 'Badegäste' ein bischen sinnstiftende Seemanschaft zukommen zu lassen.
Probiere die Manöver wirklich mal aus - das macht Spaß und schult ungemein.
Bei meinen Hafentrainings erlebe ich immer wieder, wie überrascht die Teilnehmer sind, wenn sie merken, wie einfach im Grunde diese Manöver sind.
VG,
Michael
Der Liegeplatz ist falsch gewählt. Die Box ist zu schmal für diese Yacht.
Das stimmt nicht, das ist der permanente Liegeplatz des Vercharterers vür diese Yacht... ;-)
warum wurde dieses Manöver abgebrochen??? Verstehe ich nicht.
Aus Trainingszwecken. Es ging nicht darum, "irgendwie" in eine Box zu fahren, daher wurde das Manöver wiederholt.
VG,
Michael
Warum hat der Skipper nicht vorwärts angelegt? Wie alle anderen? Das wäre wohl deutlich einfacher gewesen.
Hallo Andreas,
viele der Teilnehmer meiner Hafentrainings haben das genauso gesehen, Andreas. Auch ich hatte das lange Zeit einfach so angenommen und mir allerdings keine Gedanken dazu gemacht. Es war einfach "selbstverständlich", weil alles es machten.
Inzwischen weiß ich:
das rückwärtige Anlegen bietet - sofern überhaupt möglich - viele Vorteile:
- es ist EINFACHER - u.a. deshalb, weil der Skipper ca. 80 cm vom Heck entfernt steht und so die Geschwindigkeit und das Verhalten der Yacht hervorragend einschätzen kann.
- es ist SICHERER beim Verlassen der Yacht (sofern der Steg in der richtigen Höhe ist) - es bedarf keiner "Sprünge"
- es ist auch beim Ablegen viel einfacher, weil ich in beide Achterleinen ganz einfach und kontrolliert eindampfen kann.
Selbstverständlich üben wir bei den Hafentrainings ALLE Manöver - also auch das Vorwärts-in-die-Box-fahren; denn im Zweifel muss ich eben auch Alternativen beherrschen.
VG,
Michael
Meine Güte sind diese Boxen eng … Die sind doch viel zu schmal für die Boote oder?
Hallo Stefan,
die Boxen sind zwar eng - aber nicht "zu" eng. Die Yachten passen immer noch gut rein. Man muss allerdings auf beiden Seiten vor dem Passieren der Dalben die Fender an Deck legen, denn sonst klappt es nicht.
Kurzum: hervorragende Trainingsbedingungen!
VG,
Michael
Ich schätze deine Videos, da ich selbst den SBF gerade mache, aber irgendwas scheint mit deiner Erdung in Punkto Mikro diesmal nicht zu stimmen... dieser Brummton nervt ;-)
Vielen Dank für die Info; ich werde das bei neuen Videos berücksichtigen. (Ich habe eine neue Kamera eingesetzt...)
VG,
Michael
Falsch angefahren - that´s all.....
Stimmt, Harald, wenn man die Folgefehler nicht berücksichtigt.. ;-)
VG,
Michael
Poeh, je zal daar liggen als vaste ligplaats houder terwijl ze naast je aan het oefenen zijn. Brrrrr
We oefenen alleen in de pitstraat van het charterbedrijf... ;-)
Daar ben ik heel blij om@@sporedo-skippertipps Als je weet wat ik af en toe aan schade gevallen krijg te zien aan aan onze verhuur schepen, dan wordt je niet vrolijk.
Dat kan ik me goed voorstellen! En dat is precies waarom ik jaren geleden dit UA-cam-kanaal heb opgezet:
De tips moeten ongelukken helpen voorkomen...
Helaas versta ik geen Nederlands - ik hoop dat de Deepl vertaling klopt... ;-)
Anlegeprobleme bei 3Bft ?? Gehts noch ? OK wohl nur für ABSOLUTE Neulinge ist dieses Video gedacht. PS Ich kenne den Hafen seit den 90er und kenne viele andere andere deutlich engere. Frage: warum muss hier mit dem heck angelegt werden ? Thema Abdrifft, hier scheint mal wieder die geringere Lateralfläche der sogenannten modernen Yachten ein Problem zu sein. Fender mit den Dalben verhakt, Sorry lach mich schlapp, oberster Grundsatz. ganz ehrlich, ist das Video für Schüler ? Dann OK.
Hallo,
danke für Dein Feedback - auch wenn ich nicht zu 100 Prozent mit Deiner Analyse übereinstimme.
Fehler passieren - sogar bei optimalen Bedingungen - und das ist nur menschlich.
Auch Profis sind davor nicht gefeit...
Das Ziel meines Kanals - und auch meiner Trainings - ist es, den Skippern ihre Ressourcen bewusst zu machen. Daher analysiere ich Hafenmanöver - denn auch von "suboptimalen" Manövern kann man gut lernen.
Hier in diesem Beispiel muss man nicht mit dem Heck anlegen - es ist sogar im Grunde gar nicht erwünscht, da das Ruderblatt bei schlechten Bedingungen aufsetzen und so beschädigt werden könnte. Trotzdem üben wir selbstverständlich auch solche Manöver.
Daher sehe ich überhaupt keinen Grund, sich darüber "schlapp" zu lachen.
VG,
Michael
Danke für die Antwort, schlapp lachen tut ich wirklich nicht, hatte ja auch geschrieben wohl für Anfänger, welche mit dem Informativen Video sicher viele hilfreiche Tipps bekommen. Trotzdem bin ich der Meinung das die geringere Lateralfläche zusammen mit den fast nur noch verbauten Saildrive statt Rudernaher Welle das manövrieren im Hafen nicht leichter machen.@@sporedo-skippertipps