Vielen Dank für das lehrreiche Champion Video. Da haben wir aber immer Glück gehabt, wenn wir sie gesammelt haben. Wir wussten nicht, das es davon auch so viele giftige gibt.
Bei 3:07 präsentiert ihr einen Rosablättrigen Egerlingsschirmling, der schwach giftig/unverträglich sei. Zwei genau so aussehende Pilze hab ich gerade mit Butter und Zwiebeln gebraten verputzt Ö.ö , weil ich durch andere Bestimmungen diese als Anischampignons identifiziert habe. Ich wunderte mich aber sehr, als ich mir euer Video zum Rosablättrigen Egerlingsschirmling vom 18.07.2019 ua-cam.com/video/2RgrxVJ_FQA/v-deo.html angeschaut hab. Dort sieht der Rosablättrige nämlich anders aus; sprich: hat nicht diese sternförmige sondern eine einfache runde Manschette und hat praktisch weiße Lamellen anstatt rosafarbene. Das irritiert mich doch sehr. Hab an den beiden Pilzen gerieben und keine deutlich Gelbfärbung erkennen können, allenfalls leichte an den Stielstellen, an denen ich vor einer Stunde mit dem Messer rumgeputzt habe. Und er roch nach meiner Ansicht leicht nach Anis (bevor ich wusste, dass es Anischampignons gibt ;-).
Was ich nicht verstehe jeder sagt andere Merkmale beim giftige Champignons, normale weise nur die Champignons sich gelb verfärben sind giftig und alle andere sind essbar
"normale weise nur die Champignons sich gelb verfärben sind giftig" - Das ist so ehrlich gesagt nicht ganz korrekt. Auch Arten aus der Sektion der Anischampignons (die theoretisch essbar wären) können gilben. Das Gilben alleine lässt also keine Beurteilung über "grundsätzlich essbar" oder eben "giftig" zu. Karbolchampignons (und auch das ist eine Sektion mit mehreren, unterschiedlichen Arten) zeichnen sich unter anderem zwar schon durch das meist typische gilben (vor allem an der Basis chromgelb), aber vor allem auch durch den chemisch-medizinischen Geruch aus. Insgesamt muss man zur Gattung der Champignons aber einfach zusammenfassen: Das sind aus meiner Sicht keine Speisepilze, die man "einfach mal so sammelt", sondern man muss sich da wirklich mit der Gattung auseinander setzen, die Merkmale studieren und kann dann entscheiden, welche Arten (oder Artengruppen) man sicher bestimmen und dann ggf. für Speisezwecke sammeln kann. Im Hinterkopf behalten sollte man unbedingt auch immer, dass vor allem die gilbenden Anischampignons als "Schwermetallsammler" bekannt sind und diese Arten dann natürlich entsprechend hohe Mengen an Schadstoffen in den Fruchtkörpern einlagern, also grundsätzlich schon keine gute Wahl sind, wenn es um das Sammeln für Speisezwecke geht.
Vielen Dank für das
lehrreiche Champion
Video. Da haben wir
aber immer Glück gehabt, wenn wir sie gesammelt haben. Wir
wussten nicht, das es
davon auch so viele giftige gibt.
Super lehrreiches Video. Daaaanke Euch!!!
👍
❤️
🌳🌲🌳🐻🌳🌲🌲🌳
🍄BON (💌) JOUR 🍄
🌿🍄🌿OO🌿🍄🐾🌿
Bei 3:07 präsentiert ihr einen Rosablättrigen Egerlingsschirmling, der schwach giftig/unverträglich sei. Zwei genau so aussehende Pilze hab ich gerade mit Butter und Zwiebeln gebraten verputzt Ö.ö , weil ich durch andere Bestimmungen diese als Anischampignons identifiziert habe.
Ich wunderte mich aber sehr, als ich mir euer Video zum Rosablättrigen Egerlingsschirmling vom 18.07.2019 ua-cam.com/video/2RgrxVJ_FQA/v-deo.html angeschaut hab. Dort sieht der Rosablättrige nämlich anders aus; sprich: hat nicht diese sternförmige sondern eine einfache runde Manschette und hat praktisch weiße Lamellen anstatt rosafarbene. Das irritiert mich doch sehr.
Hab an den beiden Pilzen gerieben und keine deutlich Gelbfärbung erkennen können, allenfalls leichte an den Stielstellen, an denen ich vor einer Stunde mit dem Messer rumgeputzt habe. Und er roch nach meiner Ansicht leicht nach Anis (bevor ich wusste, dass es Anischampignons gibt ;-).
Mit Wurzel? Sollte man sie nicht abschneiden!...?
Nein!
Was ich nicht verstehe jeder sagt andere Merkmale beim giftige Champignons, normale weise nur die Champignons sich gelb verfärben sind giftig und alle andere sind essbar
"normale weise nur die Champignons sich gelb verfärben sind giftig" - Das ist so ehrlich gesagt nicht ganz korrekt. Auch Arten aus der Sektion der Anischampignons (die theoretisch essbar wären) können gilben. Das Gilben alleine lässt also keine Beurteilung über "grundsätzlich essbar" oder eben "giftig" zu. Karbolchampignons (und auch das ist eine Sektion mit mehreren, unterschiedlichen Arten) zeichnen sich unter anderem zwar schon durch das meist typische gilben (vor allem an der Basis chromgelb), aber vor allem auch durch den chemisch-medizinischen Geruch aus. Insgesamt muss man zur Gattung der Champignons aber einfach zusammenfassen: Das sind aus meiner Sicht keine Speisepilze, die man "einfach mal so sammelt", sondern man muss sich da wirklich mit der Gattung auseinander setzen, die Merkmale studieren und kann dann entscheiden, welche Arten (oder Artengruppen) man sicher bestimmen und dann ggf. für Speisezwecke sammeln kann. Im Hinterkopf behalten sollte man unbedingt auch immer, dass vor allem die gilbenden Anischampignons als "Schwermetallsammler" bekannt sind und diese Arten dann natürlich entsprechend hohe Mengen an Schadstoffen in den Fruchtkörpern einlagern, also grundsätzlich schon keine gute Wahl sind, wenn es um das Sammeln für Speisezwecke geht.
Nervige Werbung Bye
nichts für Ungut, aber irgendwie muss der Aufwand auch vergütet werden :)